Weiterbildungsmotivation und subjektives Alter

Das Alter beeinflusst und begleitet alle Bereiche des Lebens. Dabei wird es häufig als chronologische Angabe verstanden. Alter hat darüber hinaus aber auch eine subjektive Perspektive, die angibt, wie alt sich eine Person tatsächlich fühlt. Diese subjektive Einschätzung des eigenen Alters stellt eine persönlichere Angabe als das chronologische Alter dar. Daher ist anzunehmen, dass das subjektive Alter auch eine Weiterbildungsteilnahme stärker beeinflusst, als das chronologische Alter.

Insgesamt sind die Gründe, aus denen Erwachsene an einer Weiterbildungsveranstaltung teilnehmen, vielfältig. Besonders gilt dies für die Teile des Weiterbildungsmarktes, die durch Freiwilligkeit gekennzeichnet sind. Hierdurch stellt sich insbesondere die Frage, was Personen dazu bewegt, Angebote wahrzunehmen. Die Entscheidung und die Einschätzung einer Veranstaltung sind dabei beeinflusst von verschiedenen Faktoren. Hierbei spielen vor allem die Inhalte, die didaktischen Arrangements, die Funktion der Weiterbildung sowie die Motivation der Teilnehmenden eine zentrale Rolle.

Das Projekt geht der Frage nach, inwiefern das subjektive Alter in Zusammenhang mit den benannten Aspekten einer Weiterbildungsteilnahme steht. Es wird angenommen, dass mit steigendem subjektivem Alter eine Verringerung der Funktionen einhergeht und auch die intrinsische Motivation zur Teilnahme nachlässt.

Zur Beantwortung der Fragestellung wurden bereits zwei Studien durchgeführt. Es liegen Daten des Kurses „Theologie im Fernkurs“, koordiniert durch die Domschule Würzburg, sowie Daten verschiedener Teilnehmender aus Kursen von Volkshochschulen und IHKs in Bayern vor.

Projektleitung
Prof. Dr. Heinz Reinders

Mitarbeiterin des Projekts
Alexandra Maßmann, M.A.

Laufzeit des Projekts
Seit 2015

Zuletzt aktualisiert: 24 Oktober 2016