Freiburger Jugendstudie

Die Stadt Freiburg wird für ihren vierten Bildungsbericht einen Jugendsurvey durchführen, in dem die Bedeutung von und Zugangsbarrieren zu non-formaler Bildung für Jugendliche der Kommune beleuchtet werden. Der Jugendsurvey hat zum Ziel, die Bildungswelten und die Gestaltungsräume für demokratische Entwicklungsprozesse zu beleuchten und aus den quantitativen und qualitativen Befunden mögliche Maßnahmen in infrastruktureller sowie sozialökonomischer Hinsicht abzuleiten.

Der Jugendsurvey hat zum Ziel, die Bildungswelten Jugendlicher in der Stadt Freiburg zu beleuchten und dabei über die Entfaltung von Bildungswelten hinaus auch soziale Disparitäten für die Nutzung non-formaler Bildung und demokratischer Lebensräume zu erkunden. Drei Leitfragen zu den Bereichen non-formaler Bildung, bürgerschaftlichem Engagement von Jugendlichen und Freiburger Schulen als demokratische Erfahrungsräume stehen im Mittelpunkt des Jugendsurveys und werden durch die wissenschaftliche Studie beantwortet:

  1. Zugänge, Nutzungsformen und –wünsche und Verzahnungsmöglichkeiten non-formaler Bildung;
  2. Engagementmöglichkeiten, Zugänge, Nutzungsformen und Themenfelder bürgerschaftlichen Engagements;
  3. Schulformspezifische und individualspezifische Nutzung von Schulen als demokratischer Erfahrungsraum.

Die Studie liefert praxisnutzbare, wissenschaftlich fundierte Antworten auf diese Fragestellungen und wird Empfehlungen für mögliche Maßnahmen zur gleichberechtigten und intensivierten Teilhabe von Jugendlichen an non-formaler Bildung und an demokratischen Entwicklungsprozessen im kommunalen Bereich aussprechen.

Projektleitung
Prof. Dr. Heinz Reinders

Mitarbeiterin des Projekts
Isabell Post, M.A.

Kooperationspartner
Stadt Freiburg

Laufzeit des Projekts
2015-2018

 

Zuletzt aktualisiert: 01 Juni 2016